Ziel 4 – Effektive Kompetenzentwicklung und institutionelles Lernen
 

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Die klare Zieldefinition ist eine wesentliche Voraussetzung um Internationalisierungsmaßnahmen für Hochschulangehörige möglichst wirksam zu gestalten.

 

Idealerweise geschieht dies im Rahmen der Erstellung der jeweiligen >>hochschulinternen Internationalisierungs- und Mobilitätsstrategie. Hier stehen internationale und interkulturellen Kompetenzen im Fokus, die in den Curricula transparent verankert sind und durch eine Mobilität erworben oder gefestigt werden sollen. Internationalisierungsmaßnahmen, die Lehrende und Angehörige des allgemeinen Personals betreffen, sollen in Personalentwicklungsprozessen abgebildet werden. Darüber hinaus soll die Effizienz individueller Mobilitätserfahrungen gewährleistet sein. Hier liegt der Fokus auf Begleitmaßnahmen vor, während und nach der Mobilität. 

Die Anerkennung und Anrechnung der von Studierenden im Ausland erbrachten Leistungen hat sich bereits um vieles verbessert. Dennoch besteht weiterhin Optimierungsbedarf. Die Abwicklung von Mobilitäten soll weiterhin vereinfacht und weniger bürokratisch gestaltet werden. Die Chancen der Digitalisierung müssen stärker genutzt werden.

 

Der größtmögliche Mehrwert aus einer Mobilitätserfahrung ergibt sich dann, wenn der Nutzen nicht auf die rein individuelle Ebene begrenzt bleibt. Daher müssen insbesondere die Erfahrungen von Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschule verstärkt in die institutionelle Ebene zurückfließen, damit auch die Hochschule davon profitiert. Anwendungsbeispiele für dieses institutionelle Lernen sind z.B.: 

-  die Rückkoppelung gewonnener Erkenntnisse von Lehrenden über innovative Lehrmethoden in die Lehre sowie

-  die Einführung neuer Ideen zur Verbesserung organisatorischer Abläufe, welche im Rahmen eines Job-Shadowings erlangt wurden. 

Voraussetzung dafür ist, individuelle Erfahrungen zu sammeln, zu evaluieren und schließlich zu integrieren. Wenn dies gelingt, ist ein wesentlicher Beitrag zum „capacity building“ (Kapazitätsaufbau) der Hochschule geleistet. 

 

Das Qualitätsmanagement der Hochschule nimmt daher eine zentrale Rolle ein. Prozesse sowie die interne Struktur müssen optimiert werden, um die gesetzten qualitätsorientierten Ziele zu erreichen. Durch regelmäßige diesbezügliche Evaluierungen und entsprechende Anpassungen wird folglich die Qualität hochschulischer Leistungen nachhaltig verbessert. 

Für eine Steigerung des Mehrwerts von Internationalisierungs- und Mobilitätsmaßnahmen, ist es wichtig, den Erfahrungsaustausch zwischen österreichischen Hochschulen hinsichtlich gut funktionierender Maßnahmen sowie Herausforderungen und möglicher Risiken der internationalen Zusammenarbeit zu fördern. Aus diesem Grund erstellte der OeAD im Auftrag des BMBWF diese Online-Plattform für Best-Practice-Beispiele von Internationalisierungs- und Mobilitätsmaßnahmen.